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Die Region Ariège
Die Ariège in der Urgeschichte: Riesengroße Höhlen
Mit ihren Höhlen wie La Tuto de Camalhot, Niaux, La Vache, Bédeilhac oder Le Mas d'Azil ist die
Ariège ein Gebiet, das eine dichte steinzeitliche Höhlenbesiedlung vorzuweisen hat. Die Menschen,
welche im Aurignacien in der Höhle La Tuto de Camalhot lebten, hinterließen uns wunderschöne
Schmuckstücke aus Knochen, Elfenbein, Zähnen, Schneckenhäusern und Geweih sowie zahlreiche
Geschossspitzen und Werkzeuge aus Feuerstein.
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| RIESIGE HÖHLEN - FEINSTE FUNDSTÜCKE |
Vor ca. 15.000 Jahren lebten Jäger des Magdalénien in der Höhle La Vache, wo Tausende von Tierknochen des
Rentiers, Steinbocks und Schneehuhns wie auch eindrucksvolle Kleinkunstwerke sowie Knochen- und Steingeräte
gefunden wurden. Dieselben Jäger suchten auch die benachbarte Höhle von Niaux auf. Hier kann der Besucher
heute Meisterwerke prähistorischer Kunst der Ariège bewundern. Riesige Höhlensäle und verschlungene Gänge
führen in den »salon noir«, den Schwarzen Salon, in dem im Halbrund in schwarzer Farbe Höhlenmalereien von
Wisent, Steinbock und Pferd angebracht sind.
(Abbildung rechts: LA TUTO DE CAMALHOT / Anhänger aus Elfenbein)
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| Anhänger aus Rentierzahn |
Muschel-Anhänger |
Fuchszahnanhänger |
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| Portal in die Vergangenheit |
Die riesengroßen Eingangsportale der Höhlen von Bédeilhac und Le Mas d'Azil dienten von
jeher als Schutzraum für Tier und Mensch. Das wollhaarige Nashorn, das Mammut, der
Höhlenbär und auch die unterschiedlichsten Kulturen des Menschen bis in die jüngste
Vergangenheit waren hier anzutreffen.
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| SALON NOIR |
LE MAS D'AZIL |
LE MAS D'AZIL |
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