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Das Baskenland
Die prähistorisch besiedelten HöhlenIsturitz und Oxocelhaya
Im Herzen des Baskenlandes liegen imHügel Gaztelu zwei übereinander angeordnete
Höhlen, die unter Denkmalschutz stehen und seit 53 Jahren der Öffentlichkeit
zugänglich sind: Die Höhlen von Isturitz und Oxocelhaya.
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| KATHEDRALEN DER URGESCHICHTE |
Zwischen Lascaux in der Dordogne und dem spanischen Altamira gelegen,
sind die Höhlen Teil des prähistorischen Kulturerbes der Pyrenäen.
Isturitz ist ein seit ca. 80.000 Jahren aufgesuchter zentraler Siedlungsplatz und
verfügt zudem über altsteinzeitliche Höhlenkunst. Hervorzuheben ist hierbei ein mit
sich überlagernden Rentieren gravierter Kalksinterpfeiler.
In jedem Sommer finden in Isturitz dem Aurignacien gewidmete archäologische Ausgrabungen
statt. Die große Gemeinsamkeit zwischen Isturitz und dem Aurignacien der Schwäbischen Alb
liegt im Vorkommen einer Flöte aus dem Knochen eines Geiers. Sie bezeugt die große Sensibilität
der steinzeitlichen Menschen. Noch heute hallen in jedem Jahr Flötentöne, Gesänge und das Spiel
anderer Musikinstrumente im Rahmen von außergewöhnlichen Kulturveranstaltungen durch die Höhle.
Oxocelhaya ist ein Meisterwerk der Natur als Bilderhöhle und als geologisch herausragendes
Schauspiel. Seine imposanten Jahrtausende alten Kalkkonkretionen bilden eine wahre mineralische
Schatzkammer.
(Abbildung rechts: GROTTES D'ISTURITZ & OXOCELHAYA / Knochenflöte)
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