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Die Anfänge der Kunst in Europa
Vor über 30.000 Jahren war Europa zu großen Teilen von Gletschern und Steppentundra bedeckt.
Mammutherden wanderten über das Gebiet und furchterregende Höhlenlöwen lauerten auf Beute.
In dieser Zeit begannen unsere Vorfahren, die eiszeitlichen Jäger und Sammler, beeindruckende
Malereien und Plastiken zu erschaffen, die ältesten Kunstwerke Europas. Es war die Zeit des
Aurignacien, benannt nach dem Fundort Aurignac in Südfrankreich. Das Aurignacien ist
in West- und Mitteleuropa mit mehr als 250 bedeutenden Fundstellen bekannt. Zwei der
wichtigsten Besiedlungszentren dieser Epoche liegen in den französischen Pyrenäen und in Süddeutschland
auf der Schwäbischen Alb.
Dies brachte die LEADER+ Aktionsgruppe Brenzregion auf die Idee, eine Kooperation ins Leben zu rufen,
um gemeinsam mit Partnerregionen in Frankreich die Inwertsetzung der archäologischen Schätze aus des
Aurignacien zu fördern. Harald Floss, Prähistoriker der Universität Tübingen, wurde mit der Aufgabe betraut,
das Kooperationsprojekt zu initiieren. Wichtigste Kontaktperson der Kooperation war Nathalie Rouquerol,
Leiterin des Musée-Forum in Aurignac.
Hiermit begann im Juni 2005 das deutsch-französische LEADER+ Kooperationsprojekt.
Das Aurignacien und die Anfänge der Kunst in Europa. Partnerregionen sind die
französischen LEADER+ Aktionsgruppen (LAG) Pays d'Ariège-Pyrénées und
Pays Basque Intérieur sowie die deutsche LAG Brenzregion
und die Gemeinde Aurignac, Pays de Comminges, in Frankreich.
Im September 2006 erschien eine dreisprachige Tourismusbroschüre über Höhlen und Steinzeitkunst
in den Projektregionen und die Kooperation wurde auf der Landesgartenschau 2006 in Heidenheim einer
breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Für Sommer 2007 ist die Herausgabe eines zweisprachigen bebilderten Tagungsbandes über die Kunst des
Aurignacien in Europa geplant.
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